Psychokinesiologie

 

Alle emotional bedeutenden Erfahrungen, die wir im Laufe unseres Lebens machen, werden in unserem „Biocomputer“ wie in einem riesigen Archiv mit der dazu gehörenden – während der Erfahrung gelernten – emotionalen Bewertung gespeichert.

 

Dabei gibt es Situationen, die im Moment des Erlebens emotional nicht verarbeitet werden können.„Ein unerlöster seelischer Konflikt entsteht, wenn das Vertraute, das im Leben abläuft, oder das, was fest erwartet wird, plötzlich durch ein als schockierend empfundenes Ereignis unterbrochen wird, während der Körper und das Nervensystem in einem Zustand verminderter Resistenz bzw. Stärke sind (Dr. D. Klinghardt „Lehrbuch der Psychokinesiologie“, S. 44).

 

Durch diese Situationen entstehen – bedingt durch die erlebte Erfahrung – innere Überzeugungen („Glaubenssätze“) und Wertvorstellungen, die dann im weiteren Leben des Betroffenen die Steuerung übernehmen. Sätze wie „Ich bin nicht liebenswert“ oder „Ich bin schwach“ beeinflussen unser Verhalten im täglichen Leben. Je mehr einschränkende Glaubenssätze durch unser Unterbewusstsein wirken, desto mehr sucht der Körper einen Ausweg in Form von chronischen Beschwerden und Schmerzzuständen aller Art, um auf den ungelösten Konflikt aufmerksam zu machen. Ziel einer psychokinesiologischen Behandlung ist es, die einschränkenden, krankmachenden Glaubenssätze durch neue, frei machende zu ersetzen. Auf diese Weise kann eine dauerhafte Ausheilung ohne Symptomverschiebung erreicht werden.

Mit Hilfe des kinesiologischen Muskeltests ist es möglich, über das autonome Nervensystem in einen Dialog mit dem Unbewussten des Patienten zu gehen, und so das Ursprungstrauma zu finden. Dabei werden ursprüngliche traumatische Ereignisse, die verdrängt waren, ans Licht gebracht. Durch das Wiedererinnern können sich die damit verbundenen aufgestauten Gefühle des Klienten entladen, und der Ursprungskonflikt kann mit geeigneten Techniken dauerhaft „entkoppelt“ werden.

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