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Diagnostik

Die Basis einer erfolgreichen
Therapie

Diagnostik

Basis meiner Arbeit ist stets eine fundierte Diagnostik. Als Grundlage dienen mir umfangreiche Laboruntersuchungen in Kombination mit physikalischen Messmethoden (Spektrometrie) und Biofeedbackmethoden wie z.B der Messung der Herzratenvariabilität (HRV) oder dem kinesiologischem Muskeltest.

Labordiagnostik

Blutuntersuchungen

Detaillierte Blutuntersuchungen geben Aussagen über die wichtigsten Vital- und Stoffwechselparameter und Erregerbelastungen. Aus den Laborwerten lässt sich die individuelle Situation des Patienten ablesen. Je nach konkreter Patientensituation werden unterschiedliche Untersuchungen durchgeführt, z.B.

  • Stoffwechselparameter
  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten (ProImmun M)
  • Erregerdiagnostik (Epstein Barr Virus etc.)
  • Materialunverträglichkeiten (z.B. Zahnmaterialtestung)
  • Vitalstoffe (Vitamine, Mineralien, Fettsäuren usw.)

 

Darmdiagnostik

  • Stuhluntersuchung
  • Dünndarmfehlbesiedelung-Atemgastest

Viel häufiger als angenommen liegt die Wurzel akuter oder chronischer Beschwerden im Darm. Dieser hat neben der Nahrungsverwertung noch weitere wichtige Aufgaben zu erfüllen – z.B. sitzt ein Großteil des menschlichen Immunsystems im Darm. Den Hauptteil der Arbeit leistet dabei nicht der Darm selbst, sondern seine Bewohner, die zahlreichen Bakterien. Wir finden im Darminneren mehr als tausend verschiedene Bakterienarten, die alle jeweils spezifische Funktionen zu erfüllen haben. Viele Einflüsse können dieses Gleichgewicht durcheinanderbringen. Antibiotika, Toxinbelastungen, Fehlernährung sind einige davon.

Ein umfassender Darmcheck (Stuhluntersuchung) gibt Informationen über die Situation im Verdauungsapparat und über das mikrobielle Gleichgewicht.
Eine wichtige – und häufig übersehene – Störung im Verdauungstrakt ist die Dünndarmfehlbesiedelung, auch SIBO genannt (small intestine bacteria overgrowth). Dabei befinden sich Bakterien, die eigentlich in den Dickdarm gehören, im Dünndarm, wo sie nicht hingehören und Schaden anrichten. Die Folge sind schmerzhafte sehr starke Blähungen, oft in Kombination mit Übelkeit, Durchfall, aufstoßen etc. Betroffene werden häufig mit der Diagnose „Reizdarm“ abgespeist. SIBO lässt sich allerdings nicht durch eine Stuhlprobe sondern nur durch einen Atemgastest feststellen.

Urindiagnostik

  • Neurostressprofil
  • Test auf Hämopyrrollaktamurie/Kryptopyrrolurie (HPU/KPU)

In unserer wichtigsten „Stress-Schaltzentrale“ – den Nebennieren – werden die Stoffe gebildet, mit denen unser Körper auf die Anforderungen der Umwelt reagiert.

Im Nebennierenmark werden dabei die Botenstoffe erzeugt, die wir für die kurzfristige Antwort des Körpers auf akuten Stress brauchen: Dopamin, Noradrenalin und Adrenalin. Dabei wird die Nebenniere von Serotonin unterstützt –bekannt als »Glückshormon«. Serotonin wird im Darm und im zentralen Nervensystem hergestellt und lässt uns auch in sehr stressreichen Situationen die Übersicht behalten und gute Laune bewahren.

Auch die Diagnostik einer Kryptopyrrolurie/Hämopyrrollaktamurie (einer Störung von Prozessen in den Mitochondrien, bei der dem Körper über den Urin wichtige Vitalstoffe verlorengehen) erfolgt im Urin.

Speicheldiagnostik

  • Cortisol-Tagesprofil
  • Hormondiagnostik

In ihrer Rinde produziert die Nebenniere Hormone, die mehr für die langfristigen Stressantwort zuständig sind, unter anderem unser wichtigstes Stresshormon Cortisol. Dabei wird im Körper auch ganz ohne Stress physiologisch Cortisol gebildet, mit einem sogenannten Morgenpeak und im Tagesverlauf langsam abfallenden Werten. Ob das richtig funktioniert, wird mit einem Cortisol-Tagesprofil festgestellt, zu dem mindestens 3 Speichelproben zu unterschiedlichen Zeiten genommen werden.

Die Sexualhormone werden ebenfalls im Speichel gemessen.

Mineralientestung SO-Check

Mit einer Messung im Bereich der Handfläche misst der SO-Check (früher: OligoScan) 20 Mineralien- und Spurenelemente und 14 Schwermetalle. Die Methode erfordert keine Blutentnahme, das Ergebnis liegt direkt nach der Messung vor.

Mehr erfahren: https://www.oligoscan-official.com

Herzratenvariabilität

Die Messung der Herzratenvariabilität ermöglicht Informationen über den Zustand des autonomen Nervensystems und die Anpassungsfähigkeit des Organismus an Stress. Die Abstände zwischen den Herzschlägen sind bei einem gesunden Menschen nie genau gleich, sondern variieren mit winzigen Abweichungen um einen Mittelwert. Die HRV-Messung kann eine wichtige Dokumentation im Therapieverlauf sein.

Kinesiologischer Muskeltest

Kinesiologie ist die Lehre von der Bewegung, der Begriff setzt sich zusammen aus den griechischen Wörtern kinesis=Bewegung und logos=Lehre. Die Kinesiologie kann auf eine lange Tradition zurückblicken. Das Muskeltesten wurde bereits vor 2000 Jahren von Hippokrates verwendet, um neurologische Verletzungen an Soldaten zu diagnostizieren. Auch die Maya-Indianer nutzen dieses Wissen, um die Trinkbarkeit von Wasser auszutesten. In der Gegenwart gilt der amerikanische Chiropraktiker Dr. Geroge Goodheart (1919 – 2008) als „Vater“ der Kinesiologie.

Der Muskeltest wird vorzugsweise am Arm des Patienten durchgeführt, der diesen waagerecht von sich streckt. Der Behandler übt nun einen leichten Druck auf den ausgestreckten Arm aus, wobei der Patient aufgefordert wird, diesem Druck standzuhalten. Dabei wird nicht die absolute Muskelkraft des Patienten getestet, sondern, ob er in der Lage ist, mit seinem Arm auf den ansteigenden Testdruck des Untersuchers eine adäquate Muskelantwort zu geben.